08. Juli 2017

13-22 Uhr

Königsplatz (U2)

Frittenbude

Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzaparaturen der Hörer. Mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappen und punken sich die drei Jungs aus Geisenhausen mit ihrem deutschsprachigen Elektro-Punk in die Herzen eines unaufhaltsam größer werdenden Publikums.

Die 2006 gegründete Band, welche bei dem renommierten Audiolith-Label beheimatet ist, veröffentlichte 2008 das vielbeachtete Erstlingswerk „Nachtigall“. 2010 folgte dann „Katzengold“ u.a. mit dem Hit „Bilder mit Katze“.

Bei ihren berüchtigten Live-Auftritten feiern Frittenbude und ihr Pandabär mit dem Pubikum eine große, nie enden wollende politische Party. Einschlafen mit Musik war gestern. Hier kommt Popmusik mit Wachbleibgarantie.

Frittenbude geht es um die Bewegung der Nacht, eine Kunst sich mit stroboartigem Augenzwinkern und nicht therapierbaren Anführungszeichen eine Schneise zu dreschen. Sie sind kein Spiegel unserer Zeit, sondern vielmehr das Megaphon an deinem Ohr, die Faust im Getriebe, das Sandkorn im Auge, der kleine Teufel auf der Schulter des Engels auf der Schulter des Affens auf dem Rücken des Teufels im Genick der Gesellschaft.

Frittenbude sind keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat. Lauschet deshalb ihren Worten und Klängen am 23.Juli 2011 in München auf dem Alten Messeplatz am Bavariapark beim OBEN OHNE Open Air 2011.

Prop Dylan

Schweden hat nicht nur ein gutes Sozialsystem und ein Königshaus, sondern auch noch einen international erfolgreichen Künstler:

Prop Dylan, ein Künstler der sich schon früh dem HipHop verschrieben hat. Er begann 2007 an einer EP zu arbeiten und daraus wurde schlussendlich sein erstes Album „A Garbage Pail Kid“. Hätte er damals nicht herausfinden wollen, wie es so ist als Solokünstler und seinen Cousins nicht dankend abgelehnt, wäre er jetzt Bassist bei Mando Diao. Reue? Nein, die hat er nicht – und wir noch weniger! Schon so manche Bühne brachte er auch außerhalb seiner Heimat zum Kochen. 2009 veröffentlichte er sein zweites "Crossing the Bridge". Es ist eine seiner Stärken gute Hooks zu schreiben. Wenn er einen Beat hört, fliegen ihm die Ideen zu. Seine Songs werden aufgepeppt durch einige Reggae Elemente und Features von u.a. Masta Ace, Promoe und Supersci. Mit DJ Premier arbeitete er an seinem neuen Album. Und wie der Zufall es will, wird Ende Juni 2011 die erste Single dazu erscheinen. Deshalb sind wir sehr stolz den sympathischen Schweden beim OBEN OHNE 2011 dabei zu haben!

I-Fire

Neun Leute, ein Sound, eine Stadt: Hamburg. Nordisch by Nature? Keineswegs! Stattdessen immer die Sonne im Blick. Genau diese Komponenten prägen den typischen I-Fire-Sound! Originär, international und verdammt kraftvoll! Ska-lastige Bläsersätze vermischen sich mit Dancehall-Tunes. Reggae-Flows treffen auf stilsichere Riddims’n’Rhymes und superbe HipHop-Beats. Provokante Texte und jede Menge positive Vibes voller Energie. Und genau dieser Groove weht direkt aus Hanseatien quer übers Land. In den Jahren 2006 und 2007 absolvierten sie Show um Show, standen dabei auch bei namhaften Festivals auf der Bühne und erarbeiteten sich neben einem Ruf als energiegeladene Performer auch eine amtliche Fangemeinde. Und 2010 rüstete die Band auf zum zweiten Streich: “Bigger, Better, Hotter” heißt das Longplayer-Monster, das passend zu den ersten Frühlingsstrahlen vor gut einem Jahr losgelassen wurde. Feinste Dancehall-Tunes erweitern das Repertoire der hanseatischen Off-Beat-Formation. In der Textpolitik lässt sich die Tanz-Koalition auf keine fadenscheinigen Kompromisse ein, scheut weder Wort noch Tat. Die drei Frontmänner Rawbird, Free und dub-Ill-you erheben ihre Stimmen zur Kritik auch in politischem Kampfgebiet: „No War“ heißt es da, –but dance– würde man fast ergänzen wollen. Die Jungs kommen ohne sexistische oder gewaltverherrlichende Texte aus und finden trotzdem die richtige Mixtur aus Angriff und Reflexion. I-Fire, wir freuen uns auf euch!

Rainer von Vielen

2008 wird Rainer von Vielen als erster bayerischer Künstler beim renommierten Berliner Label Motor Music unter Vertrag genommen. Mit Niko Lai (Schlagzeug), Dan LeTard (Bass) und Mitsch Oko (Gitarre) wandelt sich das Soloprojekt zur Band. Die Veröffentlichung 'Kauz' der Band Rainer von Vielen erschien im Mai 2008. „Milch & Honig“ das aktuelle Album folgte knappe zwei Jahre später. Es ist die Platte, mit der sie zu Hause angekommen sind. Das neue Programm riecht nach Alm, der Blick schweift vom Allgäu aus in die Welt und vereint scheinbare Widersprüchlichkeiten. Nenn es Zen-Metal, Teufels-Pop, Breitband-Minimalismus oder LoFi-Glam – Rainer von Vielen machen Bastard-Pop. Dabei mischen sie Einflüsse verschiedener Kulturen so wie Djs Platten: vermeintlich Gegensätzliches wird zusammengeführt, das Gewohnte zerrissen und somit Neues kreiert. Als Konsequenz trifft dann Bayern auf Tibet und Liverpool auf den Kongo. All das zusammen macht Rainer von Vielen zum Cabrio unter den Live-Bands unserer Breiten und lädt ein zum emotionalen Steilwandklettern. Wie ein Bergsteiger, der die Ruhe sucht, verzieht sich Rainer von Vielen wieder auf den nächsten Gipfel, wenn man ihm zu nahe kommt. Teils kennt sich die Band schon aus der gemeinsamen Kindheit im Allgäu, auf jeden Fall aber schon seit Jahren als Band mit der sie ihr Publikum überraschen und begeistern.

Boshi San

Fast 12 Monate sind nun seit der Veröffentlichung des von Glam produzierten Solo-Debuts Boshi Sans über 58 Beats ins Land gezogen und es waren sehr ereignisreiche und erfolgreiche Monate. Der eine oder die andere wird vielleicht schon von Boshi San gehört haben, schließlich ist der Münchner MC unter anderem Mitglied beim Team Makasi mit Roger Rekless und bei der Raggasnoda Click. Für Sommer 2011 steht nun das erste “Team Makasi”-Album auf Boshis Agenda. Dementsprechend feilen der San und sein “Partner in Rhyme” alias Roger Rekless zusammen mit ihrer Band seit einigen Wochen am Nachfolgewerk zur Debut-EP “Bis es einer mitkriegt” aus dem Jahre 2009. Für Boshi San, den smarten Hiphopper mit dem Faible für Philosophie, ist München nicht nur Wohnort, sondern auch kreative Quelle. Am 23.07.2011 spielt der San auf dem „OBEN OHNE“. Hierbei wird er von einer 9-köpfigen Band unterstützt werden, zu der unter anderem Roger Rekless, DJ Al Rock und Sara Lugo gehören. Überzeugt euch selbst von den Live-Qualitäten dieses Raggasnoda-Bruders!

Eljot Quent & Live Band

Wenn der Beat ertönt und das Mikrofon zum Mund geht, verbreiten die Boxen keinen harten Rap, sondern ein Potpourri aus Wortwitz, Eloquenz und guter Laune. Auch kritische Inhalte kommen nicht zu kurz.

Eljot Quent & Live Band
setzen sich selbst keine Grenzen, weder in ihren Texten, noch in der Musik, die ihren Einfluss aus organischen HipHop Beats der 90er Jahre bis hin zu elektronischen Elementen der heutigen Zeit nimmt. Erst im Februar 2010 feierten Eljot Quent & Live Band ihr Live-Debüt. Zuvor standen die Hamburger Len und Müwie mit eigenen Projekten auf der Bühne: Len als Frontman der englishsprachigen HipHop Band „The Phamtree“ und Müwie als Teil der HipHop Combo „Dobbel“. Aus gemeinsamen Abenden im Studio entwickelten sich die ersten neuen Songs und das Bedürfnis live zu spielen. So ging es am 26. Februar 2010 erstmalig unter dem Namen „Eljot Quent“ auf die Bühne. Die Shows sind durchaus innovativ: es wird gerappt und getanzt, der "Knallstoff" kommt aus dampfenden Kühlschränken und ein scheinbar weiteres Bandmitglied, der Typ mit dem Nudelsieb, reanimiert alte Kassettenrecorder.

Der Jungbrunn

Zehn Musiker, zehn Freunde, zehn unterschiedliche Persönlichkeiten und zehn verschiedene Vorlieben in Sachen Musik. Das zeichnet die vor kurzem zur Münchner Band des Jahres gewählte Formation Der Jungbrunn aus. Die Band wurde 2001 als reine Rapcrew gegründet und nahm 2005 die EP „Für Euch“ auf. In der gleichen Zeit entstand jedoch auch der Wunsch nach etwas Neuem, nach mehr Leben in der Musik und so fand sich nach und nach die Liveband zusammen. In der jetzigen Besetzung haben die mittlerweile zehn Musiker aus der Nähe von München schon zwei Alben veröffentlicht. Gerade präsentierten die Jungs ihr neues Album „Federleicht“. Es überzeugt durch einen einzigartigen Mix aus Rap, Pop, Reggae und Rock. Was sich anfangs als ruhiges Kopfnicken erweist, entlarvt sich nach kurzer Zeit als euphorisches Auf- und Abspringen. Doch es steckt mehr hinter dieser fröhlichen Fassade, als auf den ersten Blick erwartet wird. Die Texte der drei Sänger und Rapper bleiben oft nachdenklich und handeln davon, sich nicht entmutigen zu lassen, aufzustehen, an sich zu glauben und sich „Federleicht“ zu fühlen.

Teufels Küche

Zu viele Köche verderben den Brei, behauptet der Volksmund. Diese Rechnung scheint bei den musikalischen Gastronomen von Teufels Küche nicht aufzugehen. Gleich zehn Jungs feilen an einem Ziel und zwar das beste Rezept für die Mischung aus Funk und HipHop hinzubekommen. Man nehme eine Brise Oldschoolrap schlägt eine gehörige Portion Funk dazu, vermischt das ganze mit unkonventionellen Ideen und serviert es am besten live. Wer jetzt Appetit bekommen hat sollte nicht lang zögern und das nächste Mal bei uns vorbeischauen. Bon Appetite – das Buffet ist eröffnet!