21. Juli 2018

13-22 Uhr

Königsplatz (U2)

Mono & Nikitamann

Sie gehören zu den besten Livebands, die Deutschland zu bieten hat!
Mit ihren Werten, der positiven Energie und einer extra Portion Attitude, dazu einem Backkatalog bespickt mit Hits, sind Mono & Nikitaman live ein besonderes Erlebnis.

Mit Andreas Lettner an den Drums, Phil Nykrin an den Keyboards, Christian Neuschmied an der Gitarre und Stephan Kondert am Bass, der zuletzt wegen seines NYC Aufenthalts würdig von Gerald Kiesewetter vertreten wurde, haben sich M&N eine Band der Extraklasse zusammengestellt. Wenn man Mono & Nikitaman's Karriere bisher verfolgt hat, dann weiß man auch bereits, dass hier keinen Hypes oder Trends gefolgt wird. Hier werden Trends gesetzt. Dancehallpunk auf Deutsch, ohne Krach.
Kontrastreich, deutschsprachig, authentisch: So klingt die Musik des deutsch-österreichischen Duos. Ihre Haupteinflüsse sind Dancehall und Reggae, Ska, HipHop, Punk und Pop.

Zion I

Es dürfte wenig Musikrichtungen geben, die die virtuose Kombo aus Kalifornien nicht in ihren Sound einflechten würde:

Die Rapper von Zion I
sind offen für fremde Einflüsse, tolerant gegenüber anderen Strömungen und entspannt selbstbewusst. Zumbi und Amp Live begegneten sich erstmals 1991 auf einem College in Atlanta und gründeten mit zwei anderen Rappern die Gruppe Metafour. Nachdem die Gruppe bereits kurzzeitig dem Label Tommy Boy Records angehörte, kamen Zion und Amp Live als Duo 1997 bei einem Independent-Label unter, das ein Jahr später ihre erste Single „Inner Light“ veröffentlicht hatte, die ihnen im Underground einen gewissen Bekanntheitsgrad verschaffte. 2000 veröffentlichen sie ihr Debütalbum Mind Over Matter, das Drum'n'Bass-Einflüsse aufweist und vom Magazin The Source als Independent Album of the Year nominiert wurde. 2003 erschien der Nachfolger Deep Water Slang V2.0, der ebenfalls sehr futuristisch klingt. Das zwei Jahre später veröffentlichte Album True & Livin ist dagegen durch die Benutzung diverser Instrumente organischer und vielseitiger. 2007 veröffentlichen Zion I zusammen mit The Grouch von den Living Legends das Album Heroes in the City of Dope. Wie alle vorherigen Veröffentlichungen bekam es überwiegend positive Kritiken. Am 23. Januar 2009 erschien in Deutschland ihr sechstes Album The Take Over.

Moop Mama

Zwei Schlagzeuger, sieben Bläser und zwei mit Megaphonen bewaffnete MCs: MOOP MAMA feiert auf dem OBEN OHNE München-Premiere. Die Band verbindet den Klang eines Brassensembles mit der Attitude von Rap-Musik mit dem Druck von Gitarrenrock. Durch dieses Setup ist MOOP MAMA auch unverstärkt überwältigend und spielt Guerrilla-Gigs an den ungewöhnlichsten Orten. Straßen, Parks und öffentliche Plätze werden unerwartet zu Partylocations.

Lax Alex

Der rote Faden der neun Kölner ist Ska, dazu geben sie je nach Laune einen gehörigen Schuss Pop, Reggae oder Punkrock. Durch ausgiebige Touren sind sie zu einer etablierten Live-Band geworden. Trotzdem standen immer – eher untypisch für Ska-Bands – klare Songstrukturen im Vordergrund. Man wollte nicht nur das Live-Publikum bedienen, sondern auch auf CD bleibende Eindrücke hinterlassen. Davon beeinflusst war auch die Entscheidung für die Muttersprache.

Capones

Ob durch Ska, Funk oder HipHop, die Gutelaunemacher aus München machen müde Knochen wieder munter. Den Spaß an ihrer Sache merkt man den Jungs an. Mit Gitarre, Bass, Keyboards, Brass-Section, Drums und Percussions spielt sich die Band heute hauptsächlich durch die Welt der karibischen und lateinamerikanischen Rhythmen. Der dreistimmige Gesang in Englisch, Spanisch oder Französisch kommt fett und schon nach wenigen Takten ist klar: Hier darf gehüpft werden! Knapp fünf Jahre nach ihrer Gründung kann die Band auf einen beachtlichen Werdegang zurückblicken: Sie spielten rund 150 Live-Auftritte, verkauften über 5000 Alben – und hatten Gigs mit Juli, Blumentopf, Deichkind, Martin Jondo, Clueso, Boppin B, Babylon Circus, The Busters, Culcha Candela oder Skaos. Auftritte in Radio und TV sowie mehrere Airplays der Capones-Songs waren seither die logische Folge. Nachdem es 2007/2008 aus zeitlichen Gründen ruhiger um die Band wurde, arbeiten die Münchner nun wieder an neuem Songmaterial. Es wird auch einige exklusive Liveshows geben, und die werden mit Sicherheit wieder schweißtreibend wie eh und je… In diesem Sinne: Shake your rump to the funk and let the good times role!

Marteria

„Auf so was habe ich immer gewartet“, schwärmte ein sichtlich euphorisierter Jan Delay im letzten Jahr über den Song „Halloziehnation“ von Marteria aka Marsimoto. Die Props von einem der ganz Großen des Geschäfts stellten gleichzeitig den Endpunkt des Daseins als Untergrund-Kritikerliebling dar. Vom Rostocker Plattenbau ging’s also über Manhattan, Mailand und Montmartre ins Berlin-Friedrichshain der Jetztzeit: Ein Werdegang, außergewöhnlich wie der Künstler selbst. Marteria hält der verkrampften Szene einen zerbrochenen Spiegel vor, ohne sie dabei von oben herab zu behandeln – im Gegenteil, der Mann hinter der Kunstfigur ist nach wie vor bekennender Deutschrap-Fan und „Einer von euch“. Neben der Fachpresse und seiner heutigen Plattenfirma Four Music haben in den letzten Monaten viele renommierte Künstler den talentierten Mr. Mar für sich entdeckt: Neben Jan Delay, der ihn im Dezember 2007 als Supportact auf seine „Mercedes Dance“-Tour mitnahm, ist auch Samy Deluxe auf den Newcomer aufmerksam geworden und erwähnte ihn mehrfach lobend in Interviews. Im Dezember begleitet Marteria Peter Fox bei seiner „Stadtaffen“-Tour. Mittlerweile ist vermutlich allen klar, dass Marteria das nächste große Ding im Deutschrap ist.

The DonkeyShots

Polka, Gipsy, Metal, Rock und Punkrock gehen bei den Donkeyshots Hand in Hand. Mit ihrer Gründung 2002 begann für die Band ein langer Selbstfindungsprozess durch Höhen und Tiefen. Trotz einiger Besetzungswechsel sind fünf der anfangs sechs Mitglieder weiterhin fester Bestandteil der Band und pausenlos bereit, gegen Windmühlen zu kämpfen. Die Donkeyshots haben im Laufe der Jahre viel Erfahrung gesammelt und sich musikalisch stetig weiterentwickelt. Die Songs sind experimentierfreudiger, abwechslungsreicher, reifer und dynamischer geworden. Die Texte sind meist autobiographisch, sie setzten sich häufig mit „Veränderung“ auseinander, was ihnen eine melancholische Note verleiht. Live überzeugen die Donkeyshots mit ihrer souveränen, energiegeladenen Show. Begleitet von ihrer mitreißenden Interaktion mit dem Publikum wird jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis.

Octopussies

Am Anfang war der Heizungskeller. Acht musikbesessene Jungs in einem müffelnden Kabuff, irgendwo vor den Toren Münchens, schmieden einen Masterplan: die in jahrelangen Jamsessions zu Songs gewordene Musik für die Ewigkeit festzuhalten, ein Album zu zaubern – ganz ohne Midi, ohne Software-Instrumente, ohne digitales Noten-Gepfusche. Und weil es genauso out ist, Macho zu sein wie Midis zu machen, nannten sich die Jungs Octopussies und zaubern als solche eine entspannte Melange aus HipHop, Reggae und Funk.