08. Juli 2017

13-22 Uhr

Königsplatz (U2)

Die Fantastischen Vier

Sie sind der Bonustitel im Überraschungsei, der Hidden Track der deutschen Musikkultur. Und 'The Godfathers of Pophumor'. Nun machen die Vier den Vorhang auf für ein weiteres Kapitel ihrer eigenen Geschichte. Und das ist aufregend, tempogeladen, voller Humor und auch rührend ausgefallen. Ihr neues Album "Viel" zeigt, wie es vier individuelle Musiker mal wieder geschafft haben, ihre verschiedenen Stile, ihre unterschiedlichen Ausrichtungen und Musikalitäten zu einer Einheit zu schmieden. "Viel" ist Dancefloor und Soul, HipHop und Pop, es ist eben Fanta Vier.

Max Herre

Er ist der Erzähler einer Generation, die mit HipHop aufgewachsen ist und ein Rap-Musiker, der in seinen Sound Soul-, Reggae-, Rock- und auch Singer/Songwriter-Elemente einfließen lässt. Er textet und produziert, rapt und singt auf Deutsch und dennoch klingt sein erstes Solo-Album so, als wäre die ganze Welt zu Gast. Seine Musik ist international und verrät doch viel von der Hörbiografie eines Künstlers, der immer seinen eigenen Weg gegangen ist.

Joy Denalane & Band

Joy Denalane ist einfach gut. Auch immer wieder für Überraschungen. Mit dem Album "Mamani" wurde die "Mit Dir"-Duettpartnerin und FK-Allstars-Sängerin zur gefeierten Solokünstlerin.

In jeder Hinsicht - also musikalisch, persönlich aber auch politisch - angenommen, anerkannt und angesehen. Ihre großartig gespielten und gesungenen Botschaften, egal ob zu zwischenmenschlichen oder gesellschaftlichen Themen, finden immer mehr echte Fans.

Clueso & Band

Der musikalisch genial umtriebige Erfurter ist nicht umsonst einer der hoffnungsvollsten Songwriter Deutschlands: Mit dem lang ersehnten zweiten Album "Gute Musik" zeigt Clueso seine Entwicklung vom Rapper und Back-Track-Produzenten zu einem Songwriter mit Leib und Seele. Seine feinfühligen, lebensnahen Songs kommen ohne große Ausschweifung und Pathos aus, erzählen aber dennoch detailliert von Alltagssituationen, Sehnsüchten und Begegnungen aus seinem Leben.

Ohrbooten

Vier Jungs aus Berlin rappen Reggae-Chansons und singen sonnengereifte Ohrwürmer. Ein ungewöhnliches halfplugged Sound-System mit Reim-Akrobatik zum Zuhören und Grooves zum Hüfte schwingen. Nimm Reggae, HipHop, Gipsy-Music und Chanson und paare es mit Berliner Rap-Schnauze und Vokal-Akrobatik. Was dann herauskommt, ist eine Mixtur, die sich stilistisch so leicht in keine Schublade stecken lässt. Schließlich ist ihr "natural sound system" mit Akustik-Gitarre, Cajon-Beats und Organ-Grooves ziemlich ungewöhnlich, und während die einen zu fetter Live-Musik die Hüften schwingen, amüsieren sich andere über die pointierten Texte und griffigen Refrains.

HIFIDELITY

This is ... HIFIDELITY Records! Bläser - Solo - 3 - 2 - 1 - Scream!

Wer mit einem Intro schon so viel bewegt, muss danach steigern. Kein Problem, das machen wir doch gerne. Nächstes Lied, wieder eine klangliche Überraschung, bei der Musik kommt das "Ich weiß genau was du meinst!"-Gefühl auf. Hüpfen ist angesagt, Handy-Licht an und schwenken, Funk bis zum Poppen, und niemand kann sagen: "das habe ich nicht gefühlt." 2. Stimme, Handtuchgitarre, Trash-Keyboard, immer lauter werdende Bläser, sexy Sänger & Songwriter - HIFIDELITY!

...Jetzt stehen sie auf dem Sprungturm, beherrschen den Sprung perfekt - muss bloß noch jemand Wasser ins Becken füllen, denn die Mädels und Jungs am Beckenrand klatschen und schreien jetzt schon - und es werden immer mehr